Kultur - WELT

„Unsere Diskussionen sind moralinsauer“ (Thu, 18 Apr 2019)
Peter Wohlleben dürfte der bekannteste Förster des Landes sein. Seine Naturbücher haben eine Millionenauflage, jetzt bringt er sogar eine eigene Zeitschrift heraus. Ein Gespräch über den Wald, das Klima – und die „gesunde Portion Egoismus“.
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Das ist der Grundriss des Abendlandes (Wed, 17 Apr 2019)
Eine Kathedrale ist nicht irgendein Gebäude. Sie stellt vielmehr den städtebaulichen, ästhetischen und spirituellen Fluchtpunkt jedes europäischen Gemeinwesens dar. Seit dem Mittelalter ist das so.
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Barbaren sind auch nicht mehr das, was sie mal waren (Wed, 17 Apr 2019)
Andere Meinungen reichen heute als Grund für Enteignungswünsche – das kleine Problem dabei: Während sich der Hunne noch auf sein Pferd setzte, reicht es beim Berliner nur noch für Twitter.
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Mit der „Der Fall Collini“ wagt sich M'Barek ins ernste Genre vor (Wed, 17 Apr 2019)
Als junger Anwalt muss Caspar den Mörder seines Ziehvaters verteidigen. Dabei stößt er auf den größten Justizskandal der bundesdeutschen Geschichte. Ein Film über Gewissensbisse und den Umgang mit NS-Verbrechen.
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„Ich trete da nicht mehr auf! Dort vergeude ich nicht meine Zeit“ (Wed, 17 Apr 2019)
Neuer Schalldämpfer für die Elbphilharmonie: Nach Jonas Kaufmann will jetzt auch der Stardirigent Riccardo Muti die Elbphilharmonie boykottieren. Sein Urteil, die Akustik sei „mittelmäßig“, widerruft er nicht.
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Die Aufstapelung der Jahrhunderte (Tue, 16 Apr 2019)
Mehr als eine Kathedrale: Ohne Notre-Dame de Paris ist unsere Kultur undenkbar. Sie ist das spirituelle Zentrum Frankreichs. Und dazu ein ungeheures kulturelles Kraftwerk, das seit Jahrhunderten auf ganz Europa ausstrahlt.
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Das sendeten die Öffentlich-Rechtlichen, als Notre-Dame brannte (Tue, 16 Apr 2019)
In ARD und ZDF gab es keine Sondersendungen, als Notre-Dame brannte – stattdessen Tierdokus, Talkshows und Krimis. Wie das öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen ein Symbol Europas ignorierte.
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„Unsere Gesellschaft zahlt für ihre Unfähigkeit“ (Tue, 16 Apr 2019)
Der Schauspieler Gérard Depardieu hatte mal einen Auftritt in Notre-Dame. Im Interview klagt er über Parallelen zur Oper La Fenice in Venedig. Auch dort kam es während Renovierungsarbeiten zum Brand.
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Was passiert in Staffel 8? Der „Game of Thrones“-Episodenguide (Tue, 16 Apr 2019)
Der Winter ist da! In den letzten sechs Folgen von „Game of Thrones“ entscheidet sich das Schicksal von Westeros. Was in den einzelnen Episoden genau passiert, lesen Sie hier.
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Das bemerkenswerte Menschenbild des Capital Bra (Tue, 16 Apr 2019)
Der Rapper Capital Bra hat sein neues Album „CB6“ veröffentlicht. Es geht stellenweise drastisch zu, aber trotzdem ist diese Musik das Bahnbrechendeste, was dem HipHop seit Langem passiert ist.
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www.hagen-in-westfalen.de bilder, kunst und kultur
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Emil Schumacher Museum Hagen mit Übergang zum Osthaus Museum Hagen. Fotografie: Werner Hannappel, Essen

Emil Schumacher Museum

Emil Schumacher, 1981. Foto: © Ralf Cohen Karlsruhe/Emil-Schumacher-Stiftung, Hagen

Aktuelle Ausstellungen

GERHARD HOEHME
EPIPHANIE DES INFORMEL

16. September 2018 bis
17. Februar 2019

Gerhard Hoehme, Hymne an Heraklit/Hommage à Heraklit, 1959, Öl und Polyester auf Leinwand, 140 x 160 cm, MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher. ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Das Informel wäre ärmer ohne das facettenreiche Werk Gerhard Hoehmes (1920 – 1989). Die neue Ausstellung des Emil Schumacher Museums macht die außergewöhnliche Vielfalt in dessen malerischem Schaffen erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen Werke ab Mitte der 1950er- bis Mitte der 1960er-Jahre. Frühere Arbeiten und auch Bilder der späten Jahre, die in der umfangreichen Werkschau ebenfalls gezeigt werden, machen die ausgewählten Werkgruppen vor dem Hintergrund des Gesamtschaffens Hoehmes verständlich. Besonders interessant sind neben den reliefartigen Borkenbildern insbesondere Hoehmes Bilder mit Schrift. In ihnen tritt der lesende Nachvollzug der Schrift in eine unwiderstehliche Spannung – wenn nicht sogar Konkurrenz – zu dem Blick auf die abstrakte Malerei.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Kettler, Dortmund, herausgegeben von Ulrich Schumacher und Rouven Lotz, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher und Beiträgen von Christian Spies und Rouven Lotz. Ca. 72 Seiten mit über 50 Abbildungen, Softcover, ISBN: 978-3-86206-719-0, € 14,- im Museum (€ 18,- im Buchhandel).

 

(c) Text: Emil Schumacher Museum Hagen

Gerhard Hoehme, Fensterbild S. Remo Str. 6 / Fenster und Baum III , 1968, Acryl auf Leinwand und Holz, 200 × 160 cm, Privatsammlung Meerbusch. © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
Gerhard Hoehme, Berliner Brief, 1966, Acryl, Collage, Graphit- und Farbstift auf Leinwand, 200 × 360 cm (zweiteilig), MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg, Sammlung Ströher. © VG Bild-Kunst Bonn, 2018
EMIL SCHUMACHER
RÄDER:WERK

13. Mai bis 14. Oktober 2018

Emil Schumacher, Helios, 1988, Öl auf Holz, 170 x 250 cm, Emil Schumacher Museum, Hagen. ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Ausstellung beleuchtet das Rad als eines der figurativen Hauptelemente im Spätwerk Emil Schumachers. Bereits im Frühwerk am Beginn der 1950er-Jahre entstanden markante Radfigurationen in den Kompositionen. Nach jahrzehntelanger Konzentration auf reine Abstraktion, gab Schumacher dem Rad in seiner Malerei ab Ende der 1980er-Jahre einen neuen und besonders prominenten Stellenwert. Oft in angedeutete Szenen der ländlichen Arbeitswelt eingebunden, aber auch als Bildzeichen frei von jedweder Bilderzählung, ist das Rad zugleich Sinnbild für Arbeit und Technik. Durch Erfindungskraft und Werk unterscheidet der Mensch sich von allen anderen Geschöpfen. So finden sich in der Ausstellung des Emil Schumacher Museums etwa die Darstellung einer profanen Schrottkarre, oder auch ein monumentaler Kartoffelroder neben dem leuchtenden Sonnenwagen des Gottes Helios. Der Rundgang durch die Ausstellung spürt dem Motiv im Werk des Malers nach und wirft Fragen nach der Interpretation des Zeichens auf.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog – 92 Seiten, ca. 89 Abbildungen, mit einem Vorwort von Ulrich Schumacher sowie einem Beitrag von Rouven Lotz. (€ 24,90 im Buchhandel) Preis im Museum € 19,90 .
ISBN: 978-3-86206-701-5

 

(c) Text: Emil Schumacher Museum Hagen

Emil Schumacher, Egge, 1951, Holzschnitt, 25,5 x 36,5 cm auf 35 x 50 cm, Emil Schumacher Museum, Hagen. ©VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Bilder von Emil Schumacher und Blick in die Ausstellung

 

 

 

Emil Schumacher, Toldo, 1990, Öl auf Holz, 170 x 250 cm. © VG Bild-Kunst, Bonn 2016/Emil Schumacher
Emil Schumacher, 1992, Öl auf Holz, 170 x 250 cm. © VG Bild-Kunst, Bonn 2016/Emil Schumacher
Ansicht des Oberlichtsaals des Emil Schumacher Museums Hagen, Foto: Werner Hannappel, Essen
Blick in die Ausstellung mit Bildern von Emil Schumacher, Foto: Werner Hannappel, Essen
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