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Copyright und Bildrechte: Theater Hagen

Theater Hagen

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IN DEN HEIGHTS VON NEW YORK

 

MUSICAL  - MUSIK UND SONGTEXTE VON LIN-MANUEL MIRANDA

 

BUCH VON QUIARA ALEGRÍA HUDES - Idee: Lin-Manuel Miranda

Deutsche Textfassung von Laura Friedrich

Hagener Erstaufführung/Premiere: Samstag, 16. September 2017, 19.30 Uhr, Theater Hagen, Grosses Haus

 

Die Eröffnungspremiere im Theater Hagen am 16. September 2017 (19.30 Uhr, Grosses Haus) bildet das außergewöhnliche Musical „In den Heights von New York“ von Lin-Manuel Miranda (Buch von Quiara Alegria Hudes, deutsche Textfassung von Laura Friedrich). Damit findet nicht nur eine Hagener Erstaufführung statt, sondern auch die erste Präsentation dieses mitreißenden Hit-Stückes auf einer großen professionellen Bühne in Deutschland.

Von Manhattan immer weiter in den Norden führt nicht gerade die soziale Leiter hinauf. Hier am Rande der Großstadt, der Gesellschaft, liegen die Heights, genauer die Washington Heights. Fast dörfliche Strukturen bestimmen das Leben in den »Barrios«, den Bezirken von New York, die von Einwanderern aus Lateinamerika geprägt sind. Sie haben ihre Lebensfreude und den Glauben an eine bessere Zukunft aus ihrer Heimat mitgebracht und: ihre Musik! Die heißen Rhythmen Lateinamerikas pulsieren im Blut, Hip-Hop und R´n´B mischen sich dazu. Sie sind die musikalische »nächste Generation« von Merengue und Salsa. So wie die Generation der Protagonisten von „In den Heights“ die nächste Generation der Einwanderer ist, die einst hoffnungsvoll nach New York kamen.

Das Musical aus der Feder des Erfolgsautors Miranda ist ein wahres Kraftwerk an positiver Energie, das die Geschichte erzählt von Usnavi, dem sympathischen Kioskbesitzer, von Nina, die als Studentin den sozialen Aufschwung schaffen soll, von Benny, der sie liebt, aber nicht in die Latino-Welt gehört, und von Vanessa, die ihren Friseursalon in eine bessere Gegend verlegen will.

Dynamisch, lustig und herzerwärmend wirbelt das geballte Leben über die Bühne. Dabei sind die Fragen aktueller denn je: Wie geht die Gesellschaft mit Zuwanderern um, wie die Einwanderer mit ihren Wurzeln? – Sie träumen von ihrer Heimat und am Ende erkennen sie, dass sie bereits zu Hause sind: in den Washington Heights.

Für die Inszenierung kehrt Sascha Wienhausen ans Hagener Theater zurück, der bereits vor zwei Jahren bei dem überaus erfolgreich gelaufenen Musical „Avenue Q“ Regie führte. Mit dabei ist auch wieder die Ausstatterin Ulrike Reinhard, und für die tänzerische Umsetzung dieses temperamentvollen Werkes zeichnet der Choreograph Sêan Stephens verantwortlich, der erstmals in Hagen arbeitet.

Diese Produktion setzt die so fruchtbare Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fort, deren Studenten und Absolventen des Studiengangs Musical maßgeblich die Aufführungen von „In den Heights“ gestalten.

Unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Jonathan Agar, Marilyn Bennett, Tobias Biermann, Sandro Brosi, Lennart Christian, Johan De Bruin, Felix Freund, Diana Guss, Annina Hempel, Marlene Jubelius, Kara Kemeny, Celena Pieper, Torben Rose, Aniello Saggiomo, Carolina Walker, David B. Whitley; Ballett und Chor des Theater Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

„In den Heights von New York“ ist Teil des Projektes „Jeder Schüler ins Theater Hagen“ des Theaterfördervereins Hagen e.V.

 

Weitere Vorstellungen: 27.9.; 1.10. (18.00 Uhr), 13.10.; 5.11. (18.00 Uhr), 16.11., 25.11.; 9.12., 29.12.2017; 20.1.; 25.2. (Gastspiel in Coesfeld);14.3.2018 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

 

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Jochen Malmsheimer – „Dogensuppe Herzogin – ein austopf mit einlage“

 

Kabarett-Gastspiel im Theater Hagen am Sonntag, 17. September 2017, 18.00 Uhr, Großes Haus

 

Der am Hagener Theater schon mehrfach mit großem Erfolg aufgetretene und immer wieder durch seine Stimm- und Wortgewalt beeindruckende Jochen Malmsheimer eröffnet die Kabarett-Reihe in dieser Spielzeit im Theater Hagen am 17. September (18 Uhr, Großes Haus) mit seinem Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“. Worum geht’s dieses Mal?


»Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je! Die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis in diesem Land war, subjektiv gefühlt, immer schon hoch, aber nun lässt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein entwickeltes humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen. Und dort im Freiland zelte ich, bereit, mich diesem geradezu enzephalen Unsinn, gegürtet mit dem Schwert der Poesie, gewandet in die lange Unterhose tröstenden Mutterwitzes und weiterhin unter Verzicht auf jegliche Pantomime, in den Weg zu stellen. Denn wie schon Erasco von Rotterdam wusste: ‚Wer oft genug an's Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch‘.«

 

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207-5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Eröffnung der Konzertsaison mit Generalmusikdirektor Joseph Trafton 

 

Erstes Sinfoniekonzert des philharmonischen orchesterhagen am

Dienstag, 19. September 2017 um 20 Uhr in der Stadthalle Hagen       

 

Leitung: Joseph Trafton, Solist: Daniel Kharitonov, Klavier

Programm: Samuel Barber: Ouvertüre zu „The School for Scandal“

Aaron Copland: „Quiet City“

Sergei Rachmaninoff: „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ für Klavier und Orchester

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll

 

Mit dem ersten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 19. September 2017 (20 Uhr, Stadthalle) stellt Joseph Trafton als neuer Hagener Generalmusikdirektor jene Werke vor, die ihm persönlich besonders nahestehen. Zu Beginn erklingt Samuel Barbers Debüt als Komponist für Orchester: Die Ouvertüre zu „The School for Scandal“ greift den bissigen Witz der englischen Sittenkomödie mit ebenso quirligen wie schillernden Klangfarben auf. Auch Aaron Coplands Komposition „Quiet City“ bezieht sich auf eine literarische Vorlage: In der nächtlichen Stille der Stadt schweifen die Gedanken angesichts gesellschaftlicher Unsicherheiten in Nostalgie, Melancholie und Gewissensbisse ab. Copland fängt diese Stimmung mit einem einsamen Trompeter und dem dunklen Klang des Englischhorns ein. Der Solist in der hochvirtuosen „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ für Klavier und Orchester von Sergei Rachmaninoff ist ein wahres Wunderkind: Daniel Kharitonov gewann bereits zahlreiche hochkarätige Preise in seiner Heimat Russland, trat 2013 mit knapp 14 Jahren zum ersten Mal in der New Yorker Carnegie Hall auf und wurde wegen seiner überragenden Technik und Gefühlstiefe seiner Interpretationen 2015 als »Entdeckung« des weltweit  renommierten 15. Internationalen Tschaikowski-Wettbewerbs in Moskau gefeiert. Johannes Brahms‘ letzte Sinfonie Nr. 4 ist eines seiner größten Meisterwerke, in dem Komplexität im Detail und Klangschönheit eine besondere Einheit bilden.

„DER FLIEGENDE HOLLÄNDER“ – Oper von Richard Wagner

 

Wiederaufnahme in einer Neu-Einstudierung am Sonntag, 10. September 2017, 15.00 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus

 

Am Sonntag, 10. September 2017 um 15.00 Uhr findet die Wiederaufnahme der romantischen Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner im Theater Hagen (Großes Haus) statt. - Alle sieben Jahre, so erzählt die Legende vom Fliegenden Holländer, geht der zur Ruhelosigkeit verdammte Seemann an Land auf der Suche nach der Liebe und Treue einer Frau. Nur diese könnten ihn erlösen. Als der norwegische Seefahrer Daland seiner Tochter Senta einen fremden Seemann vorstellt, ist sie gebannt von dessen dunkler Anziehungskraft. Niemand anderem als dem fliegenden Holländer steht sie gegenüber. Senta will ihm folgen und entscheidet sich gegen einen bürgerlich sicheren Weg mit ihrem Verehrer Erik. Wird das für den Holländer die Erlösung sein? Welchen Preis hat Senta dafür zu zahlen?

Die Schwestern Beverly und Rebecca Blankenship setzten als Regie-Duo ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und nahmen in Hagen den Mythos von ewiger Liebe und der Forderung nach ewiger Treue genauer unter die Lupe. In archaischen Bildern erzählen sie mit Wagners 1843 in Dresden uraufgeführter Oper „Der fliegende Holländer“ eine Geschichte von den Schattenseiten der Gesellschaft, in der die Angst vor dem Fremden und der eigenen dunklen Seite umgeht wie ein Gespenst. Der Ausstatter Peer Palmowski entwarf dazu ein spektakuläres Bühnenbild mit 24 000 Litern Wasser auf der Bühne…

 

Die musikalische Neu-Einstudierung und Leitung dieser Wiederaufnahme liegt in den Händen des neuen Generalmusikdirektors Joseph Trafton.

Neben Joachim Goltz (Holländer), Veronika Haller (Senta), Rainer Zaun (Daland) sind in Neu-Besetzungen Kristine Larissa Funkhauser (Mary) sowie als Gäste der tschechische Tenor Ladislav Elgr (Erik) und der deutsche Tenor Daniel Jenz (Steuermann) zu erleben, die damit beide ihr Debüt am Theater Hagen geben.

Ferner singen und spielen der Chor und Extrachor und die Statisterie des Theater Hagen sowie das Philharmonische Orchester Hagen.

 

Weitere Vorstellungen: 20.9., 8.10. (15 Uhr), 4.11., 16.12. 2017 – jeweils 19.30 Uhr, soweit nicht anders angegeben

 

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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